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Ehemalige - Im Ausland

Austausch - Jördis Früchtenicht nach einem Jahr aus Nepal zurückgekehrt – Soziales Engagement ausgezeichnet

2010 war die 20-Jährige „Oldenburgerin des Jahres“. Ab 2013 will sie studieren.


NWZJoerdisOLDENBURG - Staub und Gestank: Den Empfang am internationalen Flughafen von Kathmandu hatte sich Jördis Früchtenicht anders gewünscht. Auch ihren Gastvater fand sie erst nach einigem Suchen auf dem Flughafen. Doch die Herzlichkeit, mit der sie vor gut einem Jahr in ihrer Gastfamilie aufgenommen wurde, entschädigte für die Strapazen der Reise.

Nach einem Jahr ist die „Oldenburgerin des Jahres 2010“ nun zurückgekehrt in ihre Heimat und ist voller Eindrücke und lebhafter Erinnerungen. „Den Gestank, der über der Stadt schwebt, muss man sich vorstellen wie Ausdünstungen einer mit Speiseresten gefüllten Biotonne im Sommer“, erzählt sie. Doch den Geruch hat sie schnell nicht mehr wahrgenommen und sich auf ihre Arbeit konzentriert. Als pädagogische Hilfskraft hat die 20-Jährige in einer Sonderschule für 18 Kinder mit Lernschwächen bzw. geistigen Behinderungen gearbeitet. 

Die Familie, in der sie für ein Jahr lebte, ist relativ wohlhabend. Die Mutter arbeitet als Radiojournalistin, der Vater bei der „Joy Foundation Nepal“, über die auch Jördis Früchtenicht vermittelt wurde. Mit den beiden 13 und 20 Jahre alten Töchtern hat sich die Oldenburgerin blendend verstanden, übers Internet hielt sie Kontakt zu ihrer Familie in der Heimat – wenn es Strom gab.

„Keine Selbstverständlichkeit“, erinnert sich Jördis Früchtenicht. Nepal bezieht den meisten Strom aus Wasserkraft. „Nach Ende der Regenzeit wird der Strom nur ein bis zwei Stunden abgeschaltet, zum Ende der Trockenzeit kommt es vor, dass es für 16 Stunden keinen Strom gibt.“ Und deshalb gibt es in Nepal auch keine Waschmaschinen, die Wäsche wird per Hand gewaschen. 

Entgegen ihrer bisherigen Planung möchte sie nun noch ein Jahr in Oldenburg bleiben, jobbt jetzt bei Famila in Wechloy und übernimmt als weiterhin sozial engagierte junge Frau Aufgaben als Wochenendhelferin im „Haus Regenbogen“. Schon im Neuen Gymnasium, im Projekt für Boumdoudoum oder in der Bahnhofsmission – der Einsatz für benachteiligte Menschen zieht sich wie ein roter Faden durch das Leben der sympathischen Abiturientin.

Erst im nächsten Jahr möchte sie dann Medienkommunikation und -wissenschaften in Thüringen studieren.  

 

Erschienen in der Nordwestzeitung am 10.7.2012

 
 

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