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Torwarttrainer erkennt Potenzial PDF Drucken
Ehemalige - Erfolgreich

nwz_zohrabianIn diesen Tagen kam Eckart Paradies, Fußball-Abteilungsleiter beim TSV Großenkneten (Landkreis Oldenburg) und langjähriger Torwarttrainer, der Gedanke, dass sich Geschichte in festen Abständen wiederholt. Denn vor 20 Jahren, im August 1993, rückte Jörg Butt im Alter von 19 Jahren beim VfB Oldenburg aus der Jugend in die erste Mannschaft auf und startete eine große Karriere. Er wurde Torwart der Nationalmannschaft und von Bayern München.

20 Jahre später, im August 2013, verpflichtete der VfB in Jannik Zohrabian ein weiteres Torwarttalent. Inzwischen hat der 20-Jährige sein Können in einigen Punktspielen des Regionalligisten, der an diesem Freitag (19.30 Uhr) beim SV Wilhelmshaven antritt, bewiesen. Von genau jenem SVW war Zohrabian in diesem Sommer zum VfB gewechselt.

Beide Torhüter hatte der 68-jährige Paradies als blutjunge Spieler unter seine Fittiche genommen und sie ausgebildet. „Der Jörg kam mit elf Jahren im August 1985 zu mir in die Jugend des TSV Großenkneten“, erinnert sich Paradies: „Jannik kam vor zehn Jahren in meine Torwartschule.“ Damals war der Schlussmann zehn Jahre alt.

„Ecki“, wie der Großenkneter nur genannt wird, fiel damals das große Talent des jungen Butt auf. „Der konnte gar nicht genug vom Training bekommen“, erzählt Paradies, der seit 1975 als Torwarttrainer tätig ist: „Ich musste ihn oft bremsen.“

Als der spätere Bundesligatorwart von Mainz 05, Dimo Wache (er stammt aus der Wesermarsch und spielte später in der Jugend des VfB Oldenburg), einmal einen Einsatz in der Niedersachsenauswahl absagen musste, sprang Butt ein. Noch heute erinnert er sich an die Fragen der anderen Auswahlspieler, in welcher Liga er denn spielen würde. „Die haben sich kaputtgelacht, als ich sagte, dass ich in der Kreisliga spiele“, muss Butt heute noch schmunzeln, „denn die anderen kamen alle aus Bundesliga- oder Regionalligavereinen“.

Während der 39-jährige Butt, Doublegewinner mit den Bayern im Jahr 2010, seine sportliche Karriere mittlerweile beendet hat, steht der 20-jährige Zohrabian erst am Anfang. Er wurde damals von seiner Mutter bei Paradies zum Training angemeldet. Bis vor einem Jahr fuhr der Torwart auch noch regelmäßig zum Sondertraining nach Großenkneten.

Auch heute noch trifft sich Butt, wenn es die Zeit erlaubt, manches Mal mit seinem Entdecker zu einem Plausch. „Natürlich bin ich stolz auf die Tatsache, dass ich einst einen Jörg Butt ausgebildet habe“, sagt Paradies. Und Butt erinnert sich gerne an seinen Förderer: „Der ,Ecki‘ ist schon ein Fußballverrückter, der uns mit einer unnachahmlichen Begeisterung alle Tricks beigebracht hat.“ Auch Zohrabian, derzeit zweiter VfB-Torwart hinter Mansur Faqiryar (27), schätzt Paradies’ gute Ausbildung: „Er hat mir mental ganz stark geholfen.“

Erschienen in der Nordwest Zeitung am 27.9.2013.

Jannik Zohrabian ist ehemaliger Schüler des NGOs (Abitur 2012). 

 
 

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